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Vortrag von Anja Schoeller | "Urbane Akupunktur in Ingolstadt"

 

6. Oktober 2016 | 19:00 bis 20:30 Uhr
Galerie im Theater, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt

Vortrag von Anja Schoeller | "Urbane Akupunktur in Ingolstadt"
Der Kunstverein und das Architekturforum widmen sich demnächst einem
langfristig angelegten Kunstprojekt mit dem Arbeitstitel „Urbane Akupunktur“.
In einem ersten Schritt haben wir die Künstlerin Anja Schoeller aus Nürnberg
für uns gewinnen können. Wir haben die Künstlerin eingeladen, um uns an
diesem Abend anhand ihrer bereits durchgeführten Projekte Möglichkeiten
und Notwendigkeiten in Bezug auf Ingolstadt aufzuzeigen.

Zitat Anja Schoeller "Wir brauchen dringend neue Modelle eines anderen Tuns
zur Mitgestaltung unserer Umwelt und zur Formung der zukünftigen Gesellschaft.“

Teil 1:
Anhand von Beispielen aus ihrer langjährigen Arbeit erzählt die Künstlerin
wie
wichtig es ist, dem städtischen Umfeld eine Teilhabe an der Aneignung von
künstlerischen Formen zu ermöglichen. So war das Thema „Wasser“
im städtischen Kontext wiederholt Gegenstand der Auseinandersetzung
ihres künstlerischen Werkes. Um den globalen Prozessen der Entfremdung
der Lebensräume entgegenzuwirken, werden Möglichkeiten der Identifikation
und Partizipation entwickelt. In zahlreichen Projekten entstanden Erfahrungsräume
und imaginative Raumbilder. Partizipation in künstlerischen und stadtgestalterischen P
rojekten kann ein Schlüssel sein, um neue Formen eines gemeinschaftlichen
Tätig-seins zu entwickeln und zu erproben.

Teil 2:
Vorstellung der Möglichkeiten für das Kunstprojekt "Urbane Akupunktur in Ingolstadt“ 
Ingolstadt wird unter den Gesichtspunkten der Geomantie und der Wahrnehmungs-
schule neu kartiert. Methoden des sinnlichen Einwirkens auf Stadtkontexte werden
entwickelt, um Stadtbewohner zur Teilhabe zu motivieren.

Zur Künstlerin:
Anja Schoeller lebt als freischaffende Künstlerin in Fürth. Studium und Diplom in
Kommunikations Design, Postgraduales Studium Kunst und öffentlicher Raum an
der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Unter „zwischenbericht“ (zusammen mit Kerstin Polzin) hat das Künstlerinnenduo
10 Jahre Modelle künstlerischen Handelns unter Einbeziehung örtlicher und
gesellschaftlicher Gegebenheiten entwickelt. (www.zwischenbericht.eu)
Themenfelder: Stadtentwicklung, Erinnerungskultur und Ökologie. 

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch